Sedisvakanzmünzen
Sedisvakanzmünzen, Münzen, die im Auftrag des Kardinalskollegiums (im Kirchenstaat) oder in den deutschen Bistümern auf Veranlassung des prägeberechtigten Dom- oder Stiftskapitels geschlagen wurden, wenn der geistliche Stuhl unbesetzt war. Sedisvakanzmünzen sind bis 1801 von den Kapiteln verschiedener geistlicher Herrschaften ausgegeben worden, v. a. im 18. Jahrhundert entstanden Sedisvakanzmedaillen
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