Mit dem Ende der Sowjetunion und der Öffnung der Grenzen ist die aus politischen Gründen erfolgte Emigration russischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts Geschichte geworden. Ehemalige Emigranten blieben entweder im Ausland (W. P. Axjonow) oder kehrten – zeitweise oder dauerhaft – in ihre Heimat zurück (A. I. Solschenizyn). Nicht wenige Autoren wählten aus privaten oder wirtschaftlichen Gründen ihren Wohnsitz außerhalb Russlands: Michail Schischkin (* 1961) in der Schweiz, Dina Rubina (* 1953) in Israel, A. Makine in Frankreich, Maria Rybakowa (* 1973) in den USA, Marina Palei (* 1955)

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Quellenangabe
Brockhaus, Die postsowjetische Literatur. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/russische-literatur/das-20-jahrhundert/die-postsowjetische-literatur