Nach dem Rücktritt von Staatspräsident Bizimungu am 23.3.2000 wurde Kagame (ein Tutsi) am 17.4.2000 sein Nachfolger. Die zunehmende Ausgrenzung kritischer Hutu und oppositioneller Tutsi sowie eine direkte Involvierung in den Machtkampf in der Demokratischen Republik Kongo führten bei der Kagame-Regierung zu einer Machtkonzentration. Am 30.7.2002 schlossen die Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda einen Friedensvertrag, der u. a. den Rückzug der ruandischen Streitkräfte aus der Demokratischen Republik Kongo sowie die Entwaffnung der Hutu-Milizen regelte, die von Kongo aus in Ruanda militärisch

(81 von 622 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Quellenangabe
Brockhaus, Konsolidierungskurs unter Präsident Kagame. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/ruanda/geschichte/konsolidierungskurs-unter-präsident-kagame