Quantenchromodynamik, Abkürzung QCD, Farbdynamik, die Quantenfeldtheorie zur Beschreibung der starken Wechselwirkung zwischen den Quarks; eine der Quantenelektrodynamik analoge, auf der unitären Colorsymmetrie SU(3) beruhende quantisierte Eichfeldtheorie. Die Quantenchromodynamik wurde 1973 von D. J. Gross, H. D. Politzer und F. Wilczek (Nobelpreis 2004) abgeschlossen. Sie basiert auf dem Quarkmodell von M. Gell-Mann, dem Partonenmodell ( Partonen) von R. P. Feynman zur Erklärung des in der tief-unelastischen Lepton-Hadron-Streuung gefundenen Skalenverhaltens sowie auf den Konzepten von G. 't Hooft zur Abnahme der Kopplungsstärke mit zunehmendem Energieübertrag und von S. Weinberg zum permanenten

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Quellenangabe
Brockhaus, Quantenchromodynamik. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/quantenchromodynamik