Positivismus der, -. Als Positivismus wird 1) ein an den exakten Naturwissenschaften orientiertes

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Theoretische Grundlagen

Der Positivismus beschränkt die Gültigkeit menschlicher Erkenntnis grundsätzlich auf »Tatsachen«, die durch objektive Erfahrung gegeben und als solche auch verifizierbar sind (das »Positive«). Abgelehnt werden alle spekulativen Erkenntnisbereiche und -methoden jenseits positiv gegebener Erfahrungsinhalte. Dieser Tatsachenstandpunkt des Positivismus ist zum Teil »realistisch« auf das empirisch Gegebene oder »bewusstseinsidealistisch« auf

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Geschichte

Ansätze zu positivistischem Denken finden sich im Altertum bei einigen Sophisten, in der Neuzeit bei einigen Vorläufern naturwissenschaftlicher Forschung (R. Bacon), in den empiristischen Systemen (D. Hume, É. B. de Condillac), besonders in der englischen Assoziationspsychologie (D. Hartley, J. Priestley) und bei den aufklärerischen Gesellschaftskritikern (A. R. J. Turgot, M. J. A. de Condorcet) sowie einigen anthropologisch-psychologisch orientierten Geisteswissenschaftlern (z. B. die »Ideologen« P. J. G. Cabanis, A. L. C.

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Der Positivismus in den Sozialwissenschaften

Insbesondere die Sozialwissenschaften waren durch Comte, den Begründer einer eigenständigen Soziologie, schon von ihrer Entstehung her eng mit dem Positivismus verbunden; leitend wurden dabei

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Werke

Weiterführende Literatur:

Positivismus im 19. Jahrhundert. Beiträge zu seiner geschichtlichen u. systematischen Bedeutung, hg. v. J. Blühdorn u. a. (1971);
R. Kamitz: Positivismus (1973);
L. Kołakowski: Die
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Quellenangabe
Brockhaus, Positivismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/positivismus