orthodoxe Kirche, die Gemeinschaft der geschichtlich wesentlich durch die byzantinisch-griechische Kultur geformten Kirchen ostkirchlicher

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Struktur und Bestand

Die orthodoxe Kirche zählt gegenwärtig geschätzt etwa 300 Mio. Mitglieder weltweit. Die größte orthodoxe Landeskirche ist die russisch-orthodoxe Kirche, auf die weltweit nach unterschiedlichen Schätzungen rund 120–164 Mio. (davon im Bereich der Russischen Föderation geschätzt 85–100 Mio., anderen

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Verfassung

Nach dem der ganzen orthodoxen Kirche gemeinsamen Kirchenrecht ist ihre Verfassung synodal-kollegial, d. h., keinem Glied der orthodoxen Kirche wird gegenüber anderen eine überragende Stellung eingeräumt. Die höchste Instanz ist

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Lehre

Die orthodoxe Kirche begründet ihre Überzeugung von der durch sie gelebten Orthodoxie (als rechter Lehre und rechtem Lobpreis Gottes) mit der Bewahrung des urchristlichen Erbes in Glaube und Leben und

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Geschichte

Nach dem Ausscheiden der orientalischen Nationalkirchen aus der gesamtkirchlichen Einheit im 5./6. Jahrhundert und dem Vordringen des Islam lag das Schwergewicht der orthodoxen Kirche eine Zeit lang eindeutig in Konstantinopel, der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches und dem Sitz des Ökumenischen Patriarchen. Ende des 10. Jahrhunderts bildeten sich neben den vier altkirchlichen Patriarchaten (Konstantinopel, Alexandria, Antiochia, Jerusalem) neue autokephale Landeskirchen auf dem Balkan und große

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Quellenangabe
Brockhaus, orthodoxe Kirche. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/orthodoxe-kirche