Nationale Volks|armee, Abkürzung NVA, Bezeichnung für die Streitkräfte der DDR. Nach Gründung des Warschauer Paktes (14. 5. 1955) und Beendigung des sowjetischen Besatzungsregimes in der DDR (20. 9. 1955) wurde die NVA am 18. 1. 1956 gemäß dem »Gesetz über die Schaffung der Nationalen Volksarmee

(42 von 300 Wörtern)
Möchten Sie Zugriff auf den vollständigen Artikelinhalt?

Gliederung und Ausrüstung

Anfang 1989 betrug die Gesamtstärke der NVA 173 100 Mann, darunter 92 500 Wehrpflichtige, sowie 323 500 Reservisten. Die Landstreitkräfte (120 000 Soldaten) waren im Wesentlichen in zwei Panzer- und vier motorisierte

(28 von 193 Wörtern)

Die Entwicklung seit Herbst 1989

Die politischen Umwälzungen im Herbst 1989 in der DDR lösten die Außerkraftsetzung oder Änderung verschiedener Verordnungen und Bestimmungen aus (u. a. Verkürzung des Wehrdienstes auf 12 Monate ab 1. 1. 1990, neuer Diensteid). Mit Wirkung vom 3. 10. 1990 hatte die NVA als eigenständige Streitkraft

(42 von 295 Wörtern)

Quellenangabe
Brockhaus, Nationale Volksarmee. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/nationale-volksarmee