Ab den 1920er-Jahren, als das Studium in Europa und der Kontakt mit den Strömungen der Avantgarde intensiviert wurden, setzte in den einzelnen Ländern eine eigenständige künstlerische Entwicklung ein. Akademischer Realismus, Impressionismus und postimpressionistische Tendenzen standen im Zentrum der meist auf die Landschafts- und Genremalerei bezogenen Werke; die eigentliche Moderne konnte sich erst in der zweiten Jahrhunderthälfte etablieren, häufig unter Rückbezug auf prähispanische Motive und Themen. In Guatemala zählen Carlos Valenti (* 1884, † 1911), Alberto Aguilar Chacón (* 1887, † 1954), Carlos Merida (* 1891,

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Quellenangabe
Brockhaus, Moderne und Gegenwart. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mittelamerikanische-kunst/moderne-und-gegenwart