Mexikanische Kunst, Bezeichnung für die Kunst auf dem Gebiet des heutigen

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19. Jahrhundert

Nach der Unabhängigkeit von Spanien 1810 bereisten zahlreiche europäische Künstler Mexiko, um Geografie, Menschen, Alltag, Architektur und Ausgrabungsstätten darzustellen, u. a. Claudio Linati (* 1790, † 1832) aus Italien, der die Lithografie einführte, Frédéric Waldeck (* 1766, † 1875) aus Frankreich, Daniel Thomas Egerton (* 1800, † 1842) aus Großbritannien und J. M. Rugendas aus Deutschland. Mit ihren Zeichnungen, Aquarellen und Gemälden, die häufig als Lithografien Verbreitung fanden, schufen sie ein Bewusstsein für die Eigenheit und Schönheit des

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Moderne und Gegenwart

Die Revolution von 1910 bis 1920 veränderte das Kunstleben grundlegend. Der vom neuen Staat über Jahrzehnte geförderte Muralismo, durch sogenannte Freilichtmalschulen und Kulturmissionen ergänzt, erreichte auch breite Bevölkerungsschichten auf dem Lande. Die »drei Großen« der Wandmalerei, J. C. Orozco, D. Rivera und D. A. Siqueiros, stellten in kritisch-utopischer Sicht die Geschichte ihres Landes dar. Anfang der 1930er-Jahre erhielten sie auch Aufträge in den USA. Andere bedeutende Vertreter dieses Mediums waren J.  O'Gorman, Pablo O'Higgins (* 1904, † 1983)

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Quellenangabe
Brockhaus, Mexikanische Kunst. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/mexikanische-kunst