Chrétien Guillaume Malesherbes
Malesherbes [malˈzεrb], Chrétien Guillaume de Lamoignon de [də lamwaˈɲɔ̃ də], französischer Minister, * Paris 6. 12. 1721, † (hingerichtet) ebenda 22. 4. 1794;
Präsident des Finanzgerichtshofs (1750–71 und 1774–75), begünstigte als »Directeur de la Librairie« (1750–63) durch großzügige Handhabung der Bücherzensur die Verbreitung aufklärerischen Schrifttums, u. a. der »Encyclopédie« (Enzyklopädie). Als Minister (1775/76) unterstützte er die Reformen A. R. J. Turgots. 1787–88 wieder Minister, hatte er maßgebenden Anteil am Toleranzedikt Ludwigs XVI. (1787). Malesherbes kehrte 1792
Quellenangabe
Kostenlos testen
redaktionell geprüfte und verlässliche Inhalte
altersgerecht aufbereitet im Schullexikon
monatlich kündbar