Lübeck, Hansestadt Lübeck, kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein, an der unteren Trave und Lübecker Bucht im Ostholsteinischen Hügelland, 0–37 m über dem Meeresspiegel, (2020) 215 800 Einwohner.

Das Stadtgebiet dehnt sich von Nordosten nach Südwesten 29 km, von Nordwesten nach Südosten 11 km

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Stadtbild

Trotz schwerer Zerstörung im Jahre 1942 bietet Lübeck immer noch das Bild der mittelalterlichen Handelsgroßstadt (neben Köln die größte Stadt des deutschen Mittelalters) mit ihren sieben beherrschenden Kirchtürmen. Die Sanierung des Stadtkerns hat zur Bewahrung eines geschlossenen Altstadtbildes geführt; aufgrund des Bestandes an originaler Bausubstanz wurde die Altstadt von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Der 125 m lange Dom, 1173 unter Heinrich dem Löwen als romanische Doppelturmbasilika begonnen, 1247 geweiht, 1266–1341 zur gotischen Backsteinhalle mit polygonalem

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Geschichte

Die an der Mündung der Schwartau in die Trave gelegene Vorgängersiedlung Alt-Lübeck (slawisch Liubice) entstand um eine 819 errichtete slawische Burg und wurde im 11. Jahrhundert zum bedeutenden Handelsplatz. Sie war Anfang des 12. Jahrhunderts Mittelpunkt des Abodritenreichs, wurde jedoch 1138 zerstört.

Ausgrabungen (seit 1852) haben die starke Befestigung des Burgwalles, seine Toranlage, das Steinfundament der Burgkirche und einen kleinen Friedhof freigelegt (Funde im Zweiten Weltkrieg

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Quellenangabe
Brockhaus, Lübeck. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lubeck-20