Erstmals konnten die Einwohner der früheren Sicherheitszone im September 2000 an einer Wahl in Libanon teilnehmen. Dabei setzte sich in den beiden Südprovinzen die regierungskritische Hisbollah gegenüber der ebenfalls schiitischen, aber staatstreuen Bewegung Amal durch. Am 20.  9. 2000 forderte die maronitisch-christliche Bischofskonferenz in einer öffentlichen Erklärung den Rückzug der in Libanon stationierten 30 000 syrischen Soldaten. Während Präsident Lahoud die syrische Militärpräsenz verteidigte, schloss sich Ministerpräsident Hariri der Kritik der Bischöfe an. Am 9. 4. 2001 untersagte die libanesische Armeeführung alle

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Quellenangabe
Brockhaus, Entwicklung seit 2000. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/libanon/geschichte/entwicklung-seit-2000