Beirut, französisch Beyrouth [beˈrut], Hauptstadt, Regierungssitz und weitaus größte Stadt Libanons, (2017) 1,7 Mio. Einwohner, am Mittelmeer gelegen, mit weit auf die Hänge des Libanon ausgreifenden Wohnvororten.

Im Westen und Süden von Beirut leben v. a. Muslime (Sabra und Schatila

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Stadtbild

Die Moscheen von Beirut stehen meist auf den Resten christlicher Kirchen, so v. a. die Große Moschee (1291

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Geschichte

Die alte phönikische Seestadt Beirut (griechisch Berytos), seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. bezeugt, kam um 200 v. Chr. unter seleukidische, 14 v. Chr. unter römische Herrschaft (Colonia Iulia Augusta Felix Berytus). Seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. war Beirut Sitz einer berühmten Rechtsschule. 551 wurde es durch ein Erdbeben zerstört; unter Kaiser Justinian I. wieder aufgebaut, war es seitdem ein bedeutendes Zentrum der Seidenproduktion. Seit 635 mit kurzer Unterbrechung (975 Eroberung

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Quellenangabe
Brockhaus, Beirut. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/beirut