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Altertum bis Mitte des 20. Jahrhunderts

Der Raum des heutigen Libanon – Teil des Großraums Syrien – war im Altertum Zentrum der phönikischen Handelsmacht (Phönikien), gehörte in hellenistischer Zeit meist zum Seleukidenreich, seit 64 v. Chr. zur römischen Provinz Syria, dann zum Byzantinischen, im 6. Jahrhundert zum Persischen Reich. Im 7. Jahrhundert von muslimischen Arabern

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Der unabhängige Libanon

Als unabhängiger Staat trat Libanon 1945 der UNO bei und beteiligte sich am 22. 3. an der Gründung der Arabischen Liga. Aufgrund blutiger Unruhen (Mai und Juni 1945) aus Protest gegen die verstärkte Stationierung französischer Truppen zogen Frankreich und Großbritannien ab Dezember 1945 ihre militärischen Einheiten aus Libanon zurück.

Die Lage Libanons im Schnittpunkt christlicher und islamischer

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Bürgerkrieg 1975–90/91

Mit dem Ausbruch schwerer Kämpfe zwischen christlichen Milizen (v. a. der Forces Libanaises [FL] unter Gemayel) und militärischen Formationen verschiedener konfessioneller Kräfte, die sich um den Drusenführer K. D. Djumblat (* um 1917, † [ermordet] 1977) gruppierten und von den Guerillakämpfern der PLO unterstützt wurden, begann am 23. 4. 1975 ein 2. Bürgerkrieg, der sich immer enger mit dem arabisch-israelischen Nahostkonflikt verflocht. Während die Kräfte um Djumblat eine Reform des »libanesischen Systems« forderten, schlossen sich zur Verteidigung dieses Systems die Phalange und die Nationalliberale Partei (PNL)

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Libanesisch-israelischer Konflikt in den 1990er-Jahren

Als Antwort auf antiisraelische militärische Aktionen besonders der Hisbollah, der Hamas und palästinensischer Freischärler unternahm Israel seit 1991 wiederholt militärische Vorstöße in den südlichen Libanon (Sicherheitszone). Auf die Ende Juli 1993 von Israel eröffnete militärische Großoffensive zur Entwaffnung der Hisbollah, in deren Folge

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Entwicklung seit 2000

Erstmals konnten die Einwohner der früheren Sicherheitszone im September 2000 an einer Wahl in Libanon teilnehmen. Dabei setzte sich in den beiden Südprovinzen die regierungskritische Hisbollah gegenüber der ebenfalls schiitischen, aber staatstreuen Bewegung Amal durch. Am 20.  9. 2000 forderte die maronitisch-christliche Bischofskonferenz in einer öffentlichen Erklärung den Rückzug der in Libanon stationierten 30 000 syrischen Soldaten. Während Präsident Lahoud die syrische Militärpräsenz verteidigte, schloss sich Ministerpräsident Hariri der Kritik der Bischöfe an. Am 9. 4. 2001 untersagte die libanesische Armeeführung alle

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Quellenangabe
Brockhaus, Geschichte. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/libanon/geschichte