Leibphilosophie, im Gegenzug zu einer Philosophie des Körpers entwickelt, die es in gewissem Sinne schon immer gegeben und die zur Ausbildung mannigfaltiger Wissenschaften von der Anatomie bis zur Hirnphysiologie geführt hat; im Deutschen hat sich dabei eine Terminologie herausgebildet, nach der Körper die menschliche Natur als Gegenstand objektiver Wissenschaft und der äußeren Wahrnehmung bedeutet, Leib jedoch, was jeder subjektiv an sich von der eigenen Natur selbst erfährt.

Die Anfänge der Leibphilosophie sind bei A. Schopenhauer (»Die Welt als Wille und Vorstellung«,

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Quellenangabe
Brockhaus, Leibphilosophie. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/leibphilosophie