Sartre, Jean-Paul, französischer Philosoph und Schriftsteller, lehnte 1964 den Literaturnobelpreis ab, *21. 6. 1905 in Paris, † 15. 4. 1980 ebenda; Hauptvertreter des französischen Existenzialismus (Existenzphilosophie).

Leben: Sartre, Großneffe von A. Schweitzer, studierte 1924–29 Psychologie, Philologie, Soziologie und Philosophie an der École normale supérieure. Aus dieser Zeit datiert Sartres und Simone de Beauvoirs Freundschaft und Lebensgemeinschaft, die mit ihrem Verzicht auf eine bürgerlichen Normen entsprechende Bindung zum Teil Vorbildcharakter für intellektuelle Schichten in Frankreich gewann. 1931–33 und 1934–36 war Sartre Gymnasiallehrer für Philosophie in Le Havre,

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Werke

Weiterführende Literatur:

M. Merleau-Ponty: Die Abenteuer der Dialektik (aus dem Französischen, Neuausgabe 1974);
M. Sicard: La critique littéraire de Jean-Paul Sartre, 2 Bde. (1976–80);
K. Hartmann: Die Philosophie Jean-Paul Sartres
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Quellenangabe
Brockhaus, Jean-Paul Sartre. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/sartre-jean-paul