Leibniz, Gottfried Wilhelm, Universalgelehrter, v. a. Philosoph und Mathematiker, * Leipzig 1. 7. 1646,

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Leben

Ab 1661 studierte der als frühreifes Kind autodidaktisch gebildete Leibniz in Leipzig Jurisprudenz, außerdem Philosophie und Mathematik. Außer der traditionellen scholastischen Philosophie lernte er Ansätze der modernen englischen und französischen Philosophie kennen, die er mit dem überkommenen christlichen Denken zu versöhnen hoffte. 1663 wechselte er nach Jena. Vier Jahre später erfolgte die juristische Promotion in

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Werk

Philosophie: Die Philosophie Leibniz' ist geprägt durch das universelle Postulat der Rationalität, dem zufolge es nichts geben kann, was prinzipiell unverstehbar und unerklärbar wäre: »Vor allem nehme ich als sicher an, dass alles durch gewisse Ursachen geschieht, die einsehbar sind oder durch uns eingesehen werden können, wenn ein Engel sie uns offenbaren wollte.« Letzter Erklärungsgrund der als kontingent einsehbaren Wirklichkeit ist Gott. Nach dem aus der Scholastik überkommenen Grundsatz, dass das begründende Prinzip in letzter Instanz nicht von der Art

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Wirkung

Leibniz' Gedanken sind in der Form, die er ihnen in der »Theodizee« gegeben hat, zu einem wichtigen Bestandteil der

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Werke

Weiterführende Literatur:

Kurt Müller u. G. Krönert: Leben u. Werk von G. W. Leibniz. Eine Chronik (1969);
J. E. Hofmann: Leibniz in Paris (Neuausgabe
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Quellenangabe
Brockhaus, Gottfried Wilhelm Leibniz. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/leibniz-gottfried-wilhelm