Während Brasilien durch eine nationale Monarchie (1822–89, unter Peter I. und Peter II.) seine staatliche Einheit wahren konnte, zerfiel Spanisch-Amerika in eine Vielzahl selbstständiger Staaten; vergebens erstrebte Bolívar auf dem Kongress von Panama (1826) ihre Vereinigung zu einem Staatenbund. Die Republik Großkolumbien brach 1830 in die Republiken Venezuela, Neugranada (Kolumbien) und Ecuador auseinander. Im Zentrum und Süden entstanden die »Vereinigten Provinzen des Río de la Plata« (1816), aus denen Argentinien (über Vorstufen erst 1880 als Einheitsstaat vollendet), Bolivien (1825) und

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Quellenangabe
Brockhaus, Die lateinamerikanischen Republiken (ab 19.  Jahrhundert). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lateinamerika/geschichte/die-lateinamerikanischen-republiken-ab-19-jahrhundert