Laserdiode [leɪzə-], Abkürzung LD, auch Diodenlaser, stromgepumpter Halbleiterlaser. Laserdioden enthalten einen in Flussrichtung gepolten p-n-Übergang als aktives Medium. Die Besetzungsinversion wird durch einen genügend großen Strom erzeugt, durch den von der n-Seite des Übergangs Löcher, von der p-Seite Elektronen zum p-n-Übergang transportiert werden. Die Emission erfolgt durch Ladungsträgerrekombination und die optische Rückkopplung erfolgt durch Spiegel oder Bragg-Reflektoren. – Laserdioden zeichnen sich durch extrem kleine Abmessungen (Kantenlänge < 1 mm), hohe Verstärkung, sehr guten Wirkungsgrad und einfache Modulierbarkeit der Laserstrahlung durch

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Werke

Weiterführende Literatur:

High power diode lasers. Fundamentals, technology, applications, hg. v. R. Diehl
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Quellenangabe
Brockhaus, Laserdiode. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/laserdiode