Lumineszenzdiode, Leuchtdiode, LED [Abkürzung von englisch light emitting diode], eine Halbleiterdiode (Diode), die im Bereich des p-n-Übergangs spontane Lumineszenzstrahlung emittiert, wenn ein Gleichstrom in Durchlassrichtung fließt.

In Sperrrichtung (Minuspol an der p-dotierten Schicht) bewirkt die angelegte Spannung, dass die freien

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Entwicklung

Als erster berichtete 1907 der englische Ingenieur H. J. Round (* 1881, † 1966) davon, dass Festkörper aufgrund eines elektrischen Stromflusses Licht emittieren können. Er legte eine Spannung an einen Siliciumcarbidkristall an und konnte die Ausstrahlung von gelbem Licht, bei höheren Spannungen auch von Licht anderer Farben beobachten. Seine Entdeckung geriet allerdings in Vergessenheit.

Ein ähnliches Schicksal war den Experimenten des russischen Wissenschaftlers O. Losew (* 1903, † 1942) beschieden, der ebenfalls mit Siliciumcarbid arbeitete und seine Ergebnisse in den 1920er- und 1930er-Jahren in mehreren internationalen

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Anwendungen

Lumineszenzdioden sind einzeln verbaut oder auch als fertige Segment- oder Matrixeinheiten erhältlich. Anwendungen der LED im Alltag sind

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Mitwirkende

  • Mona Hitzenauer
Quellenangabe
Brockhaus, Lumineszenzdiode. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/lumineszenzdiode