Kurtisane
Kurtisane [französisch, von italienisch cortigiana, weibliche Form von cortigiano »Höfling«, zu corte »(Fürsten)hof«] die, -/-n,
(ursprünglich) Geliebte eines Adligen, vom 16. bis zum 19. Jahrhundert ein Weiblichkeitstypus, der erotisches Raffinement mit geistvoller Unterhaltung verband. Berühmte Kurtisanen wie z. B. Tullia d'Aragona (* um 1508, † 1556) spielten eine wichtige Rolle bei der Entstehung der höfischen Geselligkeitskultur der Renaissance. Im 17. und 18. Jahrhundert wuchs die Zahl der Kurtisanen in dem Maße,
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