Kapitalismus der, -, unpräziser Begriff für ein modernes Wirtschaftssystem, das auf Privateigentum an Produktionsmitteln, mithin privatem Unternehmertum, Steuerung der dezentralen

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Kennzeichen des Kapitalismus

Im Kapitalismus werden die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen sowie die Gestalt von Organisationen und Institutionen in erheblichem Maß von den Interessen derer bestimmt, die als Unternehmer über den Einsatz von Finanz- und damit von Sachkapital verfügen, die aber ihrerseits von den Nachfragern auf den Märkten abhängig sind, sodass letztlich deren Interessen in hohem Maß zum Tragen kommen. Die Verfügungsmacht über Kapital wird direkt oder durch Delegation

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Theorien über den Kapitalismus

Für Marx ist der Kapitalismus in gesetzmäßiger historischer Abfolge die Produktionsweise zwischen Feudalismus und Sozialismus bzw. Kommunismus. Der von feudalen Fesseln und vom Eigentum an Produktionsmitteln »freie« Lohnarbeiter ist in der Lage und gezwungen, dem Eigentümer der Produktionsmittel, dem Kapitalisten, seine Arbeitskraft zu verkaufen. Der Tauschwert der Ware Arbeitskraft liegt dabei niedriger als die im Produktionsprozess erzeugten Werte. Den so erzeugten Mehrwert eignen sich die einzelnen Unternehmer als Profit an. Gemäß dem Gesetz der Konkurrenz muss der größte Teil davon

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Aktuelle Fragen

Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme in Europa dominieren in der gesellschaftskritischen Diskussion marktwirtschaftliche Konzeptionen; sozialistische Alternativmodelle sind weitestgehend obsolet. Als

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Werke

Weiterführende Literatur:

W. Sombart: Der moderne Kapitalismus, 6 Bde. (1–21916–27; Nachdruck 1987);
M. Dobb: Entwicklung des Kapitalismus. Vom Spätfeudalismus bis zur Gegenwart (aus dem
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Quellenangabe
Brockhaus, Kapitalismus. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/kapitalismus