Johor
Johor [indonesisch ˈdʒohɔr, englisch dʒəʊˈhɔː], früher Johore, Bundesstaat in Westmalaysia, im Süden der Malaiischen Halbinsel, 19 102 km2, (2016) 3,66 Mio. Einwohner (55,0 % Malaien, 30,3 % Chinesen, 6,5 % Inder u. a.), Hauptstadt ist Johor Baharu. Das von isolierten, bis über 1 000 m hohen Ausläufern des zentralen Gebirgszuges durchzogene, größtenteils bewaldete Gebiet ist vielfach versumpft.
Die Landwirtschaft wird bestimmt durch bedeutende Kautschukplantagen; Anbau von Pfeffer und Ananas, ferner Kokos- und Ölpalmkulturen sowie Fischerei. Die wichtigsten Bodenschätze sind Bauxit und Eisenerze sowie die vor allem im Osten abgebauten Zinnerze.
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