Machtpolitiker oder Missionare, Ausbeuter oder Beschützer? Beinahe zwei Jahrhunderte lang wirkte die Gesellschaft Jesu, der Jesuitenorden, in Paraguay und in der heutigen argentinischen Provinz Misiones, und ihre Arbeit ist noch heute umstritten.

Im ausgehenden 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts kamen die ersten Jesuiten, die zunächst als Wandermissionare wirkten und im Verlauf ihrer Bekehrungsarbeit alsbald Siedlungen, so genannte »Reduktionen«, gründeten. In diesen lebten einige hundert bis mehrere tausend Indianer gemeinsam mit den Patres. Indianer und

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Quellenangabe
Brockhaus, Dorfgemeinschaften im Namen Jesu. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/jesuitenmissionen-in-paraguay-welterbe/dorfgemeinschaften-im-namen-jesu