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Bevölkerung

Indien ist nach China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Nach der letzten Volkszählung 2011 hatte es 1,21 Mrd. Einwohner (1961: 439,2 Mio., 1971: 548,1 Mio., 1991: 846,3 Mio.). Nach Angaben der Weltbank betrug die Einwohnerzahl im Jahr 2018 1,353 Mrd. Menschen. Der Bevölkerungsanstieg der letzten Jahrzehnte ist in erster Linie eine Folge gesunkener Sterberaten (1960–65: 1,94 %, 1970–75: 1,58 %, 1980–85: 1,23 %, 2020: 0,73 %) bei zwar sinkender, aber dennoch hoher Geburtenrate (1960–65: 4,2 %, 1970–75: 3,82 %, 1980–85: 3,17 %, 2020: 1,82 %). Letztere ist trotz

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Religion

Der indische Staat versteht sich als säkularer Staat. Die Verfassung (Artikel 15) garantiert die Religionsfreiheit, stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich und verbietet jede Art der Diskriminierung aufgrund einer bestimmten Religionszugehörigkeit. Gebunden an den staatlich vorgegebenen allgemeinen Gesetzesrahmen, haben die Religionsgemeinschaften das Recht, religiöse Institutionen einzurichten und ihre religiösen Angelegenheiten frei zu gestalten (Artikel 26).

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Hinduismus in Indien. Frauen beim rituellen Bad im Ganges bei Varanasi: Die zu den Badestellen hinunterführenden Treppen am Fluss werden als Ghats bezeichnet.

Laut

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Quellenangabe
Brockhaus, Gesellschaft. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indien/bevölkerung-und-religion