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Bevölkerung

Indien ist nach China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Nach der letzten Volkszählung 2011 hatte es 1,21 Mrd. Einwohner (1961: 439,2 Mio., 1971: 548,1 Mio., 1991: 846,3 Mio.). Die jährliche Wachstumsrate der Bevölkerung lag noch 1971–81 bei 2,26 %, sank jedoch 1981–91 erstmals ab (2,13 %) und erreichte 2016 nur noch 1,19 %. Der Bevölkerungsanstieg der letzten Jahrzehnte ist in erster Linie eine Folge gesunkener Sterberaten (1960–65: 1,94 %, 1970–75: 1,58 %, 1980–85: 1,23 %, 2016: 0,73 %) bei zwar sinkender, aber dennoch hoher Geburtenrate (1960–65: 4,2 %,

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Religion

Der indische Staat versteht sich als säkularer Staat. Die Verfassung (Artikel 15) garantiert die Religionsfreiheit, stellt alle Religionsgemeinschaften rechtlich gleich und verbietet jede Art der Diskriminierung aufgrund einer bestimmten Religionszugehörigkeit. Gebunden an den staatlich vorgegebenen allgemeinen Gesetzesrahmen, haben die Religionsgemeinschaften das Recht, religiöse Institutionen einzurichten und ihre religiösen Angelegenheiten frei zu gestalten (Artikel 26).

Laut Daten der letzten Volkszählung (2011) bilden die Hindus mit 79,8 % die Mehrheit der Bevölkerung.

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Indien: Kumbhamela-Fest

Indische Pilger treffen sich beim Kumbhamela-Fest, dem

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Quellenangabe
Brockhaus, Bevölkerung und Religion. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/indien/bevölkerung-und-religion