Hörspiel, für den Hörfunk entwickelte dramatische Gattung, die mit rein akustischen

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Anfänge

In den ersten Jahren der Geschichte des Hörspiels überwogen Adaptionen klassischer Literatur (v. a. Dramen, aber auch Prosa). Als erstes Originalhörspiel gilt »A comedy of danger« (1924) von R. A. W. Hughes (Großbritannien).

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Nach 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte D. Thomas in Großbritannien mit seinem »long dramatic programme in verse« »Under the Milkwood« (1953; deutsch »Unter dem Milchwald«) eine wegweisende gattungsunabhängige Poetik des Hörspiels, die auch für die bis in die 1960er-Jahre prägende Hamburger Hörspieldramaturgie

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Ab 1970

In den 1970er-Jahren wurden die Inhalte zunehmend sozialkritisch und es kamen neben Sprachspielen, Hörcollagen und akustischen Experimenten auch Originaltöne zum Einsatz (F. Kriwet mit »Apollo Amerika«, 1969; L. Harig mit »Staatsbegräbnis«, 1970, und P. Wühr mit »Preislied«, 1971). Mit

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Kinderhörspiele

Kinderhörspiele sind wichtiger Bestandteil der Kinderunterhaltung. Sie wurden in ihren Anfängen vor allem über den Rundfunk, ab den 1950er-Jahren auch über die

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Werke

Weiterführende Literatur:

S. Bolik: Das Hörspiel in der DDR (1994);
H.-J. Krug: Kleine
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Quellenangabe
Brockhaus, Hörspiel. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/hörspiel