Farbensehen, Farbensinn, Physiologie: die beim Menschen, den Wirbeltieren und bei vielen Wirbellosen vorhandene Fähigkeit, mit ihrem Sehapparat Licht verschiedener Wellenlänge als Farben unabhängig von ihren Helligkeitswerten zu unterscheiden. Beim Menschen entsteht (abgesehen von Ausnahmefällen wie mechanische oder elektrische Reizung des Auges, Farbensehen im Traum, Nachbilder) der Farbeindruck bei Erregung der für Farbreize empfindlichen Sinneszellen in der Netzhaut, der Zapfen, des Auges durch die einfallende Strahlung aus dem sichtbaren Spektralbereich (etwa zwischen 380 und 750 nm); in

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Quellenangabe
Brockhaus, Farbensehen (Physiologie). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/farbensehen-physiologie