Eskimo [von Nordostalgonkin ayaskimew »Schneeschuhflechter«, nach anderen Angaben von Zentralalgonkin innu-aimun

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Namensgebung

Die Bezeichnung »Eskimo« wurde lange Zeit gemieden, da man sie ursprünglich mit »Rohfleischesser«

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Lebensweise

Traditionelle Eskimogemeinschaften setzten sich aus prinzipiell gleichberechtigten Mitgliedern zusammen, lediglich im Westen Alaskas genossen die mächtigen Eigner der Walboote Privilegien und erhoben sich über die Masse der Gemeinen und Sklaven (Kriegsgefangene). Auch im Süden Alaskas war unter dem Einfluss der Nordwestküstenindianer eine hierarchisch gegliederte Gesellschaft entstanden. In den Küstengebieten der arktischen Tundra und im Kanadisch-Arktischen Archipel lebten die Eskimo früher im Wesentlichen als Jäger von Seesäugern (Robben, Wale) und Seevögeln sowie

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Kultur

Im religiösen Bereich setzten sich zum Teil christliche Glaubensvorstellungen gegen die traditionelle Annahme einer Allbeseeltheit der Umwelt durch (Schamanen dienten als Mittler zwischen übernatürlicher Welt und den Menschen, v. a. bei Jagdriten und Krankenheilung).

Die Musik der Eskimo weist

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Vorgeschichte

Um 3000 v. Chr. entfaltete sich in den Gebieten beiderseits der Beringstraße die »Arktische Kleingerätetradition«, die sich von ähnlichen Kulturen Sibiriens (Belkatschinsk) ableiten lässt. In ihren Trägern sieht man heute die Vorfahren der

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Literatur

Knud Rasmussen: Unter Jägern und Schamanen. (Zürich, 2006);

Nikolaas Tinbergen: Eskimoland. Ein

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Mitwirkende

  • Anya Lothrop
Quellenangabe
Brockhaus, Eskimo. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/eskimo-20