Erdgas, Sammelbezeichnung für brennbare, in der Erdkruste vorkommende Naturgase, die überwiegend Methan

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Lagerstätten, Förderung, Aufbereitung

Lagerstätten und Förderung: Man unterscheidet reine Erdgas- und kombinierte Erdöl-/Erdgaslagerstätten. Wie Erdöl wandert Erdgas in der Erdkruste und bildet, wenn Fangstrukturen (mit gasdichten Deckschichten und darunterliegenden porösen Gesteinsformationen) vorhanden sind, Erdgaslagerstätten, die Drücke bis zu 750 bar aufweisen. Ihre Bildung ist prinzipiell in allen

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Verwendung und Umweltrelevanz

Verwendung: Erdgas wird überwiegend als Brennstoff für Haushalte, Gewerbebetriebe, Kraftwerke und Industrie verwendet (Energiewirtschaft). Neben dem Einsatz zu Heizzwecken dient Erdgas im Haushaltsbereich auch zur Warmwasserbereitung und zum Kochen. In geringerem Umfang wird Erdgas als Rohstoff

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Transport

Pipelines: Der Erdgastransport belastet keine öffentlichen Verkehrswege, da Erdgas unterirdisch in Rohren (Pipelines) mit bis zu 1,4 m Durchmesser transportiert wird, aus transporttechnischen Gründen (Volumenverringerung) mit

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Reserven und Ressourcen

Reserven: Weltweit haben trotz steigender Förderung die nachgewiesenen Reserven an Erdgas stetig zugenommen. Waren im Jahr 1950 Reserven von rund 20 Billionen m3 bekannt, stieg diese Zahl über 45 Billionen m3 (1970), 134 Billionen m3 (1990) und 162 Billionen m3 (2000) auf den Wert

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Wirtschaft

Die bedeutendsten Erdgasförderländer sind die USA und Russland, die drei größten Exporteure sind Russland, Katar und

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Weiterführende Literatur

S. Ueberhorst: Energieträger Erdgas (31999);
G. Cerbe: Grundlagen der Gastechnik. Gasbeschaffung
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Quellenangabe
Brockhaus, Erdgas. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/erdgas