Architektur: Die Baukunst der angelsächsischen Frühzeit beruht auf keltischen Traditionen und ignorierte die baulichen Relikte der Römerzeit. Die Reste römischer Bauten wurden meist zerstört und als Steinbruch benutzt, sodass nur wenige Baudenkmäler dieser Zeit erhalten sind. Noch zu Beginn des 11. Jahrhunderts fanden sich im sächsischen Siedlungsgebiet reine Holzbauten (Blockbaukirche von Greensted, Essex; um 1013). Mit der Einführung des Christentums (Ende des 6. Jahrhunderts) entstanden die ersten steinernen Kirchenbauten: einfache Grundrissbildungen, rechteckiges Schiff mit einem sich anschließenden rechteckigen Anbau für den Altar,

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Quellenangabe
Brockhaus, Angelsächsische Frühzeit. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/englische-kunst/angelsächsische-fruhzeit