Eiszeitalter, durch mehrmalige Abfolge von Kalt- (Eis-) und Warmzeiten geprägter Zeitraum

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Das pleistozäne Eiszeitalter

Der Beginn des Eiszeitalters lässt sich nicht durch eine klare faunistische, floristische oder andere Grenze festlegen, da schon im Neogen eine Abkühlung einsetzte. Allgemein lässt sich feststellen, dass das Eiszeitalter in Mitteleuropa vor etwa 1 Mio. Jahren begann und vor etwa 10 000 Jahren endete. Wachstum und Abschmelzen von Gletschern und Inlandeis ging in den einzelnen Phasen ziemlich schnell vor sich; so rückte in der letzten Phase der letzten Eiszeit das Eis in Norddeutschland um jährlich 100–230 m vor. Die Vergletscherung umfasste in

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Ältere Vereisungsperioden

Die ältesten, durch Gletscherschliffe und Moränen (Tillite) belegten Vereisungsspuren rühren aus dem

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Ursachen der Eiszeitentstehung

Terrestrische und extraterrestrische Vorgänge sind zur Erklärung der Eiszeiten und ihrer Periodizität herangezogen worden; wahrscheinlich liegt ihnen ein komplexes Zusammenwirken vieler Faktoren zugrunde. Eine

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Geschichte

Der Begriff Eiszeit wurde 1837 von dem deutschen Botaniker K. F. Schimper

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Werke

Weiterführende Literatur:

P. Woldstedt: Das Eiszeitalter, 3 Bde. (2–31958–65);
Handbuch der stratigraphischen Geologie, Bd. 2: Das Quartär, hg. v. F. Lotze
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Quellenangabe
Brockhaus, Eiszeitalter. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/eiszeitalter