Schanghai [ˈʃaŋhaɪ, auch ʃaŋˈhaɪ]; »Stadt über dem Meer«], amtlich chinesisch in lateinischen Buchstaben Shanghai [ʃaŋxa], Stadt in Ostchina, mit (2017) 20,9 Mio. Einwohnern eine der größten Städte Chinas.

Als Verwaltungsgebiet ist Schanghai eine regierungsunmittelbare Stadt im Rang einer Provinz, deren administratives Gebiet auf einer Fläche von 6 341 km2 mit (2018) 24,2 Mio. Einwohnern in 16 städtische Distrikte und einen Landkreis gegliedert ist. Zum gesamten Verwaltungsgebiet

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Stadtbild

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert siedelten sich in den exterritorialen ausländischen Niederlassungen ausländische Unternehmen und Banken an. Zeugnis aus dieser Zeit ist der »Bund« (heute Zhongshan Dong Yi Lu), die Uferstraße entlang des Huangpu Jiang, u. a. mit dem ehemaligen Gebäude der Zentralverwaltung des chinesischen Seezolls im Tudorstil (mit 33 m hohem Turm und einer dem Londoner Westminsterturm nachgeahmten Glockenuhr), das Friedenshotel (Heping

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Geschichte

Schanghai entwickelte sich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert vom unbedeutenden Fischerdorf zur Hafen- und Handelsstadt. Der eigentliche Aufschwung der Stadt vollzog sich im 19. Jahrhundert. Seine günstige Lage ließ Schanghai schnell zum bedeutendsten Hafen Chinas werden. Im Opiumkrieg wurde Schanghai 1842 von den Briten erobert und durch den Vertrag von Nanking dem ausländischen Handel

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Literatur

Literatur:

J. V. Davidson-Houston: Yellow Creek. The story of Shanghai (Neuausgabe Philadelphia, Pennsylvania, 
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Quellenangabe
Brockhaus, Schanghai. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/schanghai