Herbert Eisenreich
Eisenreich, Herbert, österreichischer Schriftsteller, * Linz 7. 2. 1925, † Wien 6. 6. 1986;
wichtiger Repräsentant der österreichischen Nachkriegsliteratur. Seine zeitnahe, nüchterne Erzählprosa thematisiert die Isolierung des Individuums und die Auflösung sozialer Strukturen, ebenso das Hörspiel »Wovon wir leben und woran wir sterben« (1958). Die zahlreichen Essays polemisieren gegen sinnleere Modernismen, die literaturtheoretischen Arbeiten knüpfen an H. von Doderer an. In einem breit angelegten, Fragment gebliebenen
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