Die Symbiose [griechisch symbiōsis »Zusammenleben«] bezeichnet das Zusammenleben artverschiedener, einander angepasster Organismen (Symbionten)

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Evolution von Symbiosen

Die Partner einer Symbiose haben meist eine lange gemeinsame Entwicklungsgeschichte hinter sich. In vielen Jahrtausenden haben sie sich auf den Körperbau und das Verhalten,

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Zooxanthellen

Auch bei anderen Symbiosen spielen Algen eine wichtige Rolle. So haben viele

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Flechten

Die ersten Symbiosen, die Wissenschaftler entdeckt haben, waren die von Flechten. Schon im 19. Jahrhundert fanden Forscher heraus, dass es sich bei diesen Organismen um

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Endosymbiontentheorie

In den Zellen von Pflanzen, Tieren und anderen Eukaryonten (Lebewesen mit Zellkern) befinden sich sogenannte Organellen, abgegrenzte Bereiche, die eine bestimmte Funktion haben. Die Endosymbiontentheorie geht davon

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Darmbakterien

Frei lebende Bakterien sind aber ebenfalls wertvolle Symbiosepartner. Viele Pflanzen und Tiere nutzen die Fähigkeiten solcher Mikroorganismen für ihr eigenes Überleben.

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Knöllchenbakterien

Manche Pflanzen nutzen die Leistungen von symbiotischen Bakterien, um sich mit Stickstoff

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Mykorrhiza

Wertvolle Partner für Pflanzen sind auch Pilze, die an oder in Wurzeln leben. Die Pilzfäden versorgen die Gewächse mit Wasser und Mineralstoffen und bekommen dafür Kohlenhydrate, die mittels Fotosynthese in den

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Ameisen und Bäume

Manche Bäume profitieren zudem von tierischen Helfern. Beispielsweise produzieren viele Akazien in den

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Blüten und Bestäuber

Noch wichtiger für viele Pflanzen ist eine Symbiose mit Tieren, die ihre Blüten bestäuben. Die Pflanzen profitieren davon, weil sie eine effektive Fortpflanzungsmethode gewonnen haben, die Bestäuber bekommen Pollen und Nektar. Blüten und ihre Bestäuber sind oft stark aneinander angepasst.

Ein Beispiel sind von Fledermäusen bestäubte Blüten: Viele öffnen sich nachts und verströmen dabei Düfte. Da Fledermäuse relativ schwer sind, müssen die Blüten recht robust sein. Leuchtende Farben brauchen sie angesichts ihrer nachtaktiven Besucher dagegen nicht. Die von Kolibris

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Literatur

Reichholf, J.H., Symbiosen. Das erstaunliche Miteinander in der Natur (Berlin 2016
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Quellenangabe
Brockhaus, Symbiose. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/symbiose-biologie