Politeía [griechisch »Staatswesen, Staatsverfassung«; von »pólis« Stadt, Stadtstaat (wie z. B. Athen, Sparta, Theben)] ist ein staatstheoretisches Werk des Philosophen Platon.

Die genaue Datierung des Textes ist unklar, wahrscheinlich ist es

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Sokrates – die Hauptfigur in Platons Politeía

Mit Platon und seinem Lehrer Sokrates haben wir zwei zentrale Gestalten der griechischen Philosophiegeschichte vor uns. Während

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Aufbau und Rahmenhandlung des Dialogs

Die Politeía besteht aus zehn Büchern. Das Werk ist als Ringkomposition angelegt. Das einleitende erste Buch entwickelt zunächst die Rahmenhandlung: Sokrates (der Ich-Sprecher) wandert

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Inhaltsübersicht

Das erste Buch wird aufgrund seiner inneren Geschlossenheit oft auch als eigenständiges Werk angesehe. Das Verhältnis von Gerechtigkeit und Nutzen steht darin im Vordergrund. Es geht dabei auch um den Widerspruch zwischen Eigennutz und Moral, die den eigenen Vorteil hintenanstellt. Der Sophist Thrasymachos vertritt dabei die Ansicht, dass Gerechtigkeit nur dem Stärkeren Nutzen bringt. Er hält sie daher nicht für erstrebenswert, da man sich durch sie um seinen eigenen Vorteil bringt.

Platons Begriff von Gerechtigkeit schließt das Gemeinwohl immer mit

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Nachwirken

Platons Staatsentwurf wird im Rom der ausgehenden Republik noch einmal Vorbild: Der Redner, Politiker und Philosoph Cicero verfasste in Anlehnung an Platon zwischen 54 und 51 v. Chr. die Schrift »De re publica« über

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Literatur

B. Zehnpfennig, Platon zur Einführung (Hamburg 42011)
M. Erler, Platon
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Mitwirkende

  • Michael P. Schmude
Quellenangabe
Brockhaus, Politeía. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/politeia