Napoleon Bonaparte, eigentlich Napoleone Buonaparte, war von 1804–14 und 1815 Kaiser der Franzosen, * 15.8.1769 in Ajaccio (Korsika), † 5.5.1821 in Longwood (St. Helena).

Nicht nur seine Kriege, sondern auch

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Herkunft und frühe Jahre

Geboren wurde Napoleon am 15.8.1769 in Ajaccio, der Hauptstadt von Korsika. Erst im Jahr zuvor hatte die Insel den Besitzer gewechselt. Sie war 1768 von der italienischen Republik Genua an Frankreich verkauft worden.

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Die französische Insel Korsika liegt südlich von

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Militärischer Aufstieg

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General der Revolution

Als mehrere südfranzösische Städte 1793 gegen die Schreckensherrschaft der Jakobiner aufbegehrten, zeigte Napoleon erstmals sein militärisches Geschick bei der Belagerung von Toulon. Die Stadt hatte ihren Kriegshafen, der für das revolutionäre Frankreich wichtig war, der britischen Flotte geöffnet, die wiederum die Aufständischen unterstützte. Als Artilleriekommandeur spielte Napoleon eine entscheidende Rolle bei der Vertreibung der Briten und

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Der Weg zur Alleinherrschaft

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Der Staatsstreich von 1799

Napoleon war bereits im Oktober 1799 nach Frankreich zurückgekehrt. In Paris kursierten gerade Gerüchte

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Innenpolitische Stabilisierung

Zunächst brachte Napoleon zahlreiche innenpolitische Reformen auf den Weg. Um die zerrütteten Staatsfinanzen zu sanieren, gründete Napoleon 1800 die Bank von Frankreich und

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Außenpolitik und Kaiserkrönung

Außenpolitisch beendete Napoleon die »Revolutionskriege« durch Friedensschlüsse mit Österreich, Russland und Großbritannien. Die auf

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Die militärische Unterwerfung Europas

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Konflikt mit England

Die Waffenruhe in Europa war nur von kurzer Dauer. Die erneute britische Kriegserklärung an

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Kriege gegen Österreich, Preußen und Russland

Im Oktober 1805 besiegte Napoleon zunächst eine österreichische Armee bei Ulm und marschierte im November 1805 in Wien ein. In der »Dreikaiserschlacht« vom 2.12.1805 bei Austerlitz (Mähren) brachte Napoleon

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Napoleonische Neugestaltung Europas

Zur Sicherung seiner militärischen Eroberungen veränderte Napoleon systematisch die politische Landkarte Europas. So wandelte er 1805 die von ihm in Nordostitalien errichtete »Republik Italien« in eine Monarchie um und ließ sich in Mailand zum König von Italien

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Die Kontinentalsperre

Da Großbritannien, der Hauptfeind Frankreichs, von Napoleon nicht militärisch besiegt werden konnte, versuchte er es wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. Zu diesem Zweck

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Russischer Feldzug 1812

Napoleons Entschluss, Russland anzugreifen, läutete seinen machtpolitischen Untergang ein. Als er mit seiner »Großen Armee« (rund eine halbe Million Soldaten, davon die Hälfte Verbündete aus rund 20 Nationen) am

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Beginn der Befreiungskriege

Der Untergang der »Großen Armee« ließ den antinapoleonischen Widerstand aufleben. Preußen und Russland schlossen am 1813 ein »Schutz- und Trutzbündnis«. Mit seinem »Aufruf an mein Volk« (17.3.1813)

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Herrschaft der hundert Tage und Napoleons Verbannung

Nach knapp zehn Monaten verließ Napoleon Elba und landete am 1.3.1815 mit einer Begleitmannschaft von rund 1100 Mann im Golf von Juan (bei Cannes) wieder auf französischem Boden.

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Napoleon-Mythos

Napoleons außergewöhnliches militärisches Talent, aber auch sein Mut und unbegrenzter Machtwille haben ihm schon zu Lebzeiten einen legendären Ruf beschert.

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Literatur

Zamoyski, A., Napoleon. Ein Leben (aus dem Englischen, München 2018)
Willms,
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Mitwirkende

  • Thomas Handschel
Quellenangabe
Brockhaus, Napoleon Bonaparte. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/napoleon-napoleon-i