Mohammed [arabisch »der Gepriesene«] (Muhammad), eigentlich Abul Kasim Mohammed Ibn Abd Allah, war Religionsstifter und Prophet des Islam,

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Kindheit und Jugend

Mohammeds genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Hinweise in später entstandenen Schriften über sein Leben deuten darauf hin, dass er wahrscheinlich im Jahre 569 oder 570 in Mekka im heutigen Saudi-Arabien

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Mohammeds erstes Auftreten als Prophet

Um 595 heiratete Mohammed die etwa 15 Jahre ältere, wohlhabende Kaufmannswitwe Hadidja, in deren Diensten er zuvor Karawanen angeführt hatte. Mohammed und Hadidja hatten vier Töchter namens Fatima, Ruqaiya, Umm Kulthum und Zainab sowie die zwei Söhne Al-Qasim und Abdullah. Beide Söhne verstarben noch bevor sie das Erwachsenenalter erreichten. Die Ehe mit der vermögenden Hadidja erlaubte es Mohammed, ein Leben ohne Geldsorgen zu führen.

Der entscheidende Wendepunkt in seinem Leben ereignete sich um das Jahr 610. Mohammed war

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Mohammed in Medina und der Kampf gegen die Mekkaner

Als Mohammed mit seinen muslimischen Glaubensgenossen in Medina eintraf, lebten dort verschiedene arabische und jüdische Stämme, die untereinander Krieg führten. Es gelang dem Zugewanderten, als Vermittler aufzutreten und den Konflikt beizulegen. In einem Vertrag wurde festgelegt, dass Juden wie Muslime gleiche Rechte und Pflichten genießen sollten, ihre Religion frei ausüben durften und eine Gemeinschaft (arabisch Umma) bildeten. Ferner sahen die Bestimmungen vor, dass Mohammed als »Gesandter Gottes« in Streitfällen angerufen werden konnte. Südlich von Medina, im nahegelegenen Quaba. erbauten

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Mohammeds Tod und die Folgen

Nach der Wallfahrt kehrte Mohammed nach Medina zurück, wo er am 8.6.632 starb. Seine

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Literatur

Hulspass, M., Mohammed. Revolution aus der Wüste (Darmstadt 2017)
Bobzin, H.
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Mitwirkende

  • Kay Peter Jankrift
Quellenangabe
Brockhaus, Mohammed. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/mohammed-30