Die Metamorphosen [griechisch: Verwandlungen] sind das bekannteste Werk des römischen Dichters Ovid, der darin zahlreiche bekannte Sagen aus der antiken Mythologie erzählt. Es wurde in den Jahren 1-8 n. Chr. verfasst. 

Wer

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Literarische Gattung

Die »Metamorphosen« sind in so einzigartiger Weise gestaltet, dass es schwierig ist, das

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Aufbau und Erzählkunst

Die meisten Menschen kennen beziehungsweise lesen nur einzelne Geschichten aus den »Metamorphosen« (man kann darin etwa 250 unterschiedliche Verwandlungssagen zählen). Dabei übersieht man jedoch, wie kunstvoll Ovid das Werk als Ganzes aufgebaut hat. Die ungefähr 12000 Verse des Gedichtes sind aufgeteilt auf 15 Bücher (im Sinne von Buchrollen, wie man sie in der Antike benutzte). Man kann mehrere verschiedene Prinzipien erkennen, nach denen der

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Nachwirkung

Ovid war nicht nur schon zu seinen Lebzeiten einer der meistgelesenen Dichter, sondern er hat in jedem Zeitalter seine Leser gefunden. Im 12./13. Jahrhundert waren seine Texte so beliebt, dass man nachträglich gar von einem »ovidischen Zeitalter« spricht. Etwa zu jener Zeit entstand auch die erste Übertragung in die deutsche Sprache, die allerdings nur in einer späteren Version erhalten ist.

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Literatur

N. Holzberg, Publius Ovidius Naso. Metamorphosen. Lateinisch–deutsch (Berlin / Boston 2017)
N.
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Mitwirkende

  • Torben Behm
Quellenangabe
Brockhaus, Metamorphosen. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/metamorphosen