Japan ist eine parlamentarische Monarchie in Ostasien, am Westrand des Pazifischen

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Landesportät

Japan ist ein Inselstaat in Ostasien, mit der Zehn-Millionen-Metropole Tokio als Hauptstadt. Gebirge prägen die vier großen Inseln Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku und gliedern den Staat in kleine, dicht besiedelte Tal- und Beckenlandschaften. Viele Berge sind vulkanisch aktiv. Das Klima

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Geografie

Die Inselwelt Japans erstreckt sich in einem weit gespannten Bogen vor dem ostasiatischen Festland. Nächste Nachbarn sind Russland, Nord- und Südkorea.

Bewaldete Gebirgsketten prägen das Landschaftsbild der Inseln. Nur auf Honshu gibt es bei der

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Gesellschaft

Japan hat 126,8 Millionen Einwohner (2017). Die Bevölkerung ist relativ einheitlich, weil es wegen der Abschottung gegen ausländische Einflüsse vergleichsweise wenig Einwanderung gab. Die Ainu, die ersten Bewohner des Landes, zählen nur noch rund 25 000 Angehörige auf

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Politik und Recht

Japan ist eine parlamentarisch-demokratische Monarchie. Staatsoberhaupt mit zeremoniellen und repräsentativen Aufgaben ist der Kaiser, japanisch Tennō. Nur eine männliche Thronfolge ist möglich. Nachfolger von Kaiser Akihito (* 1933, Abdankung am 30.4.2019) ist sein ältester Sohn Naruhito (* 1960

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Wirtschaft

Japan ist nach den USA und China die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Erde. Das Land entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg schnell zu einem modernen Industriestaat. Dies ermöglichte das enge Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Administration. 1990/91 geriet Japans Wirtschaft jedoch in eine

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Geschichte

In der Frühgeschichte existierten im heutigen Japan mehrere kleine Königreiche, die sich um 400 n. Chr. zum Staat Yamato vereinigten. Unter chinesisch-koreanischem Kultureinfluss entwickelte sich um 700 eine absolute Monarchie mit dem Tenno (Kaiser) an der Spitze. Die Hauptstadt war zunächst das heutige Nara, 794 bis 1868 das heutige Kyoto. Im

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Kultur

Die Ursprünge der japanischen Kultur reichen in die Zeit des 5. Jahrhunderts zurück und sind von China beeinflusst. Die Japaner übernahmen um 400 n. Chr. die chinesische Schrift und entwickelten sie weiter zur japanischen Silbenschrift. Damit entstand eine eigene japanische Literatur. Einen Schwerpunkt bildete hier zunächst die höfische Lyrik, später

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Quellenangabe
Brockhaus, Japan. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/japan