Nordkorea ist ein Staat in Ostasien mit (2018) 25,5 Mio. Einwohnern;

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Landesporträt

Nordkorea ist eine Republik im Nordteil des seit 1948 geteilten Korea mit Pjöngjang als Hauptstadt. Die Grenze zu Südkorea bildet seit dem Ende des Koreakriegs (1950–53) eine stark befestigte und undurchlässige Waffenstillstandslinie, die nahe des 38. Breitengrads verläuft.

Vier Fünftel des nordkoreanischen Territoriums sind Bergland. Nach Osten fallen die

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Geografie

Nordkorea nimmt einen Teil des ostasiatischen Festlands und den Norden der koreanischen Halbinsel ein (Korea). Mehrere Gebirgsketten durchziehen das Land. Das Hamgyeong-Gebirge (bis 2541 m) im Nordosten fällt steil zum Japanischen Meer ab. Im Changbai-Gebirge an der

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Gesellschaft

Nordkorea hat 25,5 Mio. Einwohner, fast ausschließlich Koreaner. Die Zahl ist jedoch nur eine Schätzung, weil es keine verlässlichen Angaben gibt. Seit 1950 hat sich die städtische Bevölkerung auf mehr

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Politik und Recht

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Wappen Nordkoreas. Das Wappen zeigt in einem Kranz aus Reisähren in einer Berglandschaft einen Staudamm mit Wasserkraftwerk und Hochspannungsmast, darüber der strahlende rote Stern des Kommunismus. Auf dem roten

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Wirtschaft

Die Wirtschaft wird von einer zentralen Planungsbehörde kontrolliert. Seit Mitte der 1960er-Jahre veröffentlicht Nordkorea keine Wirtschaftszahlen mehr, sodass Angaben auf Schätzungen beruhen.

Nordkoreas Wirtschaftssystem galt bis 1989 als hoch industrialisierte Planwirtschaft, sie war abhängig von Hilfen aus der Sowjetunion und China. Nach dem Zusammenbruch

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Geschichte

Von 1910 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 war Korea von Japan besetzt. Mit dem beginnenden Ost-West-Konflikt wurde das Land 1948 in Nordkorea und Südkorea gespalten. Im Koreakrieg (1950–53) unterstützte die Volksrepublik China Nordkorea gegen die Streitmacht der Vereinten Nationen (UN) unter Führung der USA. Friedensverhandlungen scheiterten. Bis

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Kultur

In Korea wurde bereits in der Jungsteinstein (6000–2000 v. Chr.) Töpferware hergestellt. Immer erhielt die koreanische Kultur Impulse aus China. Aus der Zeit des nordkoreanischen Königreichs Koguryŏ (37 v. Chr.–668 n. Chr.) stammen Tausende von Hügelgräbern. Die Wandmalereien in einigen Grabkammern erzählen viel über das Leben des damaligen Adels. 30 Grabstätten in Nordkorea gehören zum UNESCO-Welterbe. Im

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Quellenangabe
Brockhaus, Nordkorea. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/nordkorea