Hierodulen
Hi|erodulen [griechisch »heilige Sklaven«], Singular Hierodule der, -n,
in der Antike männliche oder weibliche »Tempeldiener« (besonders in Syrien, Phönikien, Kleinasien und Griechenland), die als Eigentum der Götter galten und rechtlich unfrei waren. Durch geschlechtliche Vereinigung mit ihnen wurde der Mensch der göttlichen Macht teilhaftig. In Israel entsprachen den Hierodulen Knaben, die Kedeschim (hebräisch »Geweihte«, »Heilige«).
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