Die Guillotine bezeichnet ein Fallbeil, das seit 1792 als Hinrichtungsgerät in

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Hinrichtungen

Dass Menschen als Strafe für ein Verbrechen zum Tode verurteilt und öffentlich hingerichtet werden, hat eine sehr lange Tradition. Im Alten Orient und in Ägypten, aber auch im antiken Griechenland und Rom wurden nur sehr selten Gefängnisstrafen verhängt. Verbrecher

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Die Erfindung der Guillotine

Die Geschehnisse der Französischen Revolution brachten jedoch in den folgenden Monaten immer mehr Todesurteile mit sich. Damit wurde die Diskussion über eine schnelle und »gleiche« Hinrichtungsart wieder akut. Auch der Henker von Paris, Charles

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Die Vorgeschichte der Guillotine

Hinrichtungen wurden häufig äußerst unterschiedlich gehandhabt – die Art und Weise hing davon ab, welchem Stand der Verurteilte angehörte. Adelige konnten demnach mit dem Henkersschwert durch Kopfabschlagen getötet werden. Verbrecher, die aus dem Volk stammten, mussten dagegen grausamere

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Der »Terreur«

Die erste Hinrichtung mit der neuen Erfindung fand am 25. 4. 1792 in Paris statt. Nicolas Jacques Pelletier war dafür zum Tode verurteilt worden, dass er beim Stehlen einer Brieftasche auch noch mit Stockhieben nachgeholfen hatte. Angeblich zeigten sich die Zuschauer enttäuscht, weil die neue Methode so schnell war. Zunächst erhielt die neue Maschine aus dem Volk den Namen »Louison« oder »Louisette« nach dem Arzt, der sie entwickelt hatte.

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Literatur

Taeger, A., Die Guillotine und die Erfindung der Humanität (Stuttgart 2016
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Quellenangabe
Brockhaus, Guillotine. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/guillotine