Die Arktis bezeichnet die um den Nordpol (Nordpolargebiet) liegenden Länder und Meere. Das gesamte Gebiet ist etwa 26 Mio. km²

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Geografie

Auf der Nordhalbkugel reichen die Polargebiete längst nicht so weit in Richtung Äquator wie im Süden des Planeten. So gehört die Insel South Georgia auf dem

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Klima

Die geringeren Eismassen, das Fehlen eines Kontinents und der daraus resultierende

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Menschen in der Arktis

Trotz des unwirtlichen Klimas ist die Arktis schon seit ziemlich langer Zeit besiedelt. In Nordamerika hatten die ältesten Kulturen diese Regionen schon um das Jahr 2500 vor Christus erobert. Heute leben etwa 160000 Eskimo im nördlichen Polargebiet zwischen der Tschuktschen-Halbinsel im Nordosten Sibiriens über den äußersten Norden Nordamerikas bis nach

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Entdeckungsgeschichte

Als die frühen europäischen Entdeckungsreisenden die Arktis erkundeten, waren sie also keineswegs die ersten Menschen in diesen abweisenden Regionen. Trotz des rauen Klimas hatten vor allem viele europäische Handelsnationen ein ganz pragmatisches Interesse an diesen Regionen. Jahrhundertelang suchten sie zum Beispiel einen Seeweg, der von Europa aus entlang der sibirischen Küste bis in den Fernen Osten und

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Pflanzenwelt

Die typische Vegetationsform der Arktis ist die Tundra, die sich wie ein Gürtel zwischen den nördlich gelegenen Eiswüsten und dem Nadelwald weiter im Süden entlangzieht. Dass keine

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Tierwelt

Ebenso wie in der Antarktis beginnen auch im hohen Norden sämtliche Nahrungsketten im Meer. In der Arktis leben von Eisbären und Wölfen bis hin zu Moschusochsen und Rentieren zahlreiche große Säugetiere, die beachtliche Mengen an Futter benötigen. Das karge Land mit seinem frostigen Klima aber kann unmöglich genügend Nahrung für all diese Polarbewohner produzieren. Also hängt das Leben auch dort von winzigen Algen und anderen Wasserbewohnern ab. Typische polare Nahrungsketten

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Die Arktis im Klimawandel

Erschwerend auf die Lebenssituation der Eisbären wirkt sich der Klimawandel aus – die ansteigenden Temperaturen schmelzen ihnen das Jagdrevier buchstäblich unter den Pfoten weg. Ohne Eis können sie mit ihrer traditionellen Jagdmethode nicht zum Erfolg kommen. Schon heute haben daher vor allem

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Literatur

Baur, M., Polargebiete. Leben in eisigen Welten (Nürnberg 2016 [Jugendsachbuch])
Braune,
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Quellenangabe
Brockhaus, Arktis. http://brockhaus.de/ecs/julex/article/arktis