Zeitmessung, Astronomie, Physik: 1) das Festlegen eines Ereignisses (Zeitpunkt) oder einer zeitlichen Folge

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Zeitmaße

Prinzipiell setzt jede Zeitmessung als Zeitmaß das Vorhandensein eines zeitlich periodischen Vorgangs voraus: z. B. die Drehung der Erde um ihre Achse oder ihren Umlauf um die Sonne, oder aber die Schwingung eines Pendels, Schwingquarzes oder eines anderen Oszillators. Die Zeitmessung besteht dann im Zählen der Perioden des jeweiligen Vorgangs, dessen Periodendauer die jeweilige Zeiteinheit darstellt (z. B. Sekunde, Tag, Jahr). Durch Vergleich voneinander unabhängiger periodischer Vorgänge lässt sich die Genauigkeit der verschiedenen Messverfahren ermitteln. Vorrichtungen zur Zeitmessung werden allgemein als Uhren

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Geschichte

Altertum und Antike: Seit Jahrtausenden dienten zur Zeitmessung Sonnenuhren, durch deren Schattenstab die Zeitmessung auf eine Längen- oder Winkelmessung zurückgeführt wird. Der älteste Nachweis einer solchen Messung stammt aus einem Papyrus aus der Zeit um 2500 v. Christus. Die Zeit des lichten Tages und der Nacht wurde

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Werke

Weiterführende Literatur:

L. M. Loske: Die Sonnenuhren. Kunstwerke der Zeitmessung und ihre Geheimnisse
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Quellenangabe
Brockhaus, Zeitmessung (Astronomie). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/zeitmessung-astronomie