Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts erfuhren die USA einen grundlegenden Wandel und raschen Machtzuwachs, der bereits mit der Aufschwungperiode nach dem Bürgerkrieg einsetzte. Er war bestimmt durch drei miteinander verschränkte Prozesse: einen starken Anstieg der Bevölkerung (1880–1920 von 50,2 auf 105,7 Mio.), der u. a. auf die Masseneinwanderung vorwiegend aus Süd- und Osteuropa (New Immigration, 1870–1920 rd. 26 Mio.) zurückzuführen war; ein kräftiges Wirtschaftswachstum, das soziale Umwälzungen verursachte und die Suche nach überseeischen Märkten beschleunigte; und die letzte Phase der Erschließung

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Quellenangabe
Brockhaus, Industrialisierung und gesellschaftlicher Wandel (1877–98). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/vereinigte-staaten-von-amerika/geschichte/industrialisierung-und-gesellschaftlicher-wandel-1877-98