Mit Kriegsende wandten sich die USA endgültig von der traditionellen, Bündnisverpflichtungen vermeidenden Außenpolitik und dem ökonomischen Nationalismus v. a. der 1930er-Jahre ab und engagierten sich gemäß ihrer wirtschaftlichen und politischen Weltmachtstellung: Im Juni 1945 traten sie der UNO bei, die auf der Grundlage der von Roosevelt propagierten Vier Freiheiten und der Atlantikcharta (1941) in San Francisco (Kalifornien) gegründet wurde. Entsprechend ihrem Interesse an ungehindertem Zahlungsverkehr und umfassendem Güteraustausch förderten die USA die Errichtung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank und bemühten

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Quellenangabe
Brockhaus, Führungsmacht des Westens im Kalten Krieg (1945–69). http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/vereinigte-staaten-von-amerika/geschichte/fuhrungsmacht-des-westens-im-kalten-krieg-1945-69