Umweltschutz, Gesamtheit der Maßnahmen und Bestrebungen mit dem Ziel, die natürlichen

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Historische Entwicklung

Das Wort Umwelt wurde erstmals im Jahr 1800 von dem dänischen Dichter J. Baggesen (für den lesenden Menschen) verwendet. In die Naturwissenschaft wurde der Begriff zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch J. von Uexküll eingeführt. Die weltweite Auseinandersetzung mit Umweltproblemen sowie dem Umweltschutz löste insbesondere Rachel Carsons Buch »Silent spring« (1962; deutsch »Der stumme Frühling«) aus.

Seit ihrer Existenz beeinflusst die Menschheit ihre Umwelt. Mit Beginn der neolithischen Revolution vor etwa 10 000 Jahren erfolgte der Übergang vom Sammeln und Jagen der Steinzeit zu

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Ursachen und Folgen gegenwärtiger Umweltbelastungen

Umweltbelastungen haben zahlreiche Ursachen, die eng miteinander verbunden sind. Von besonderem Gewicht sind

  1. die industrielle und landwirtschaftliche Produktion, die Energie, Rohstoffe und Flächen verbraucht und Schadstoffe und Abfälle hervorbringt,
  2. Handel, Distribution und Tourismus, die über den Transport Belastungen hervorrufen,
  3. der Verbrauch umweltintensiver
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Regeln und Indikatoren des Umweltschutzes

Für einen wirksamen Umweltschutz hat die Forschung fünf grundlegende Handlungsmaximen erarbeitet, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientieren. Sie lauten:

  1. Die Abbaurate erneuerbarer Ressourcen soll deren Regenerationsfähigkeit nicht überschreiten. Dies entspricht der Forderung nach Aufrechterhaltung der ökologischen
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Umweltethik

Die zunehmende Umweltzerstörung gefährdet die menschlichen Lebensgrundlagen für gegenwärtige und künftige Generationen in allen Gebieten der Erde. Dies stellt auch die Ethik vor neue Aufgaben und Fragen, denn der Freiheit des Menschen, sich nach eigenen Bedürfnissen in besonderem Maße materiell zu entfalten und die Natur als nutz- und beherrschbar zu begreifen, sind durch die Tragfähigkeit beziehungsweise Belastbarkeit ökologischer Systeme Grenzen gesetzt. Ein aktiver Umweltschutz erfordert Werturteile über die Schutzwürdigkeit des Naturhaushalts, seinen Wert für künftige Generationen und die Einbeziehung von

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Umweltverhalten und Lebensstile

Umweltvorsorge: Umweltbelastungen gehen von der industriellen Produktion im weitesten Sinne aus und sind durch gesellschaftliche (ökonomische) Vorgaben (Energie-, Verkehrs-, Forschungs-, Wirtschaftspolitik u. a.) und Zielvorstellungen bestimmt (Wachstum). Grundlagen der Umweltvorsorge sind neben den möglichen technologischen Veränderungen (z. B. für die Produktion von Gütern mit geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch), umweltpolitischen Prinzipien und gesetzlichen Regelungen insbesondere auch die Stärkung des Umweltbewusstseins und Maßnahmen zur Umweltbildung, die in zahlreiche internationale Vertragstexte

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Europäischer und internationaler Umweltschutz

Umweltprobleme machen nicht an den Grenzen halt. Internationaler Umweltschutz ist aus diesem Grund wichtig. Für Deutschland bedeutet dies zunächst die Abstimmung innerhalb der EU. Im Binnenmarkt, der keine Grenzen für den Austausch von Waren, Güterverkehr und Reisen kennt, müssen Bestimmungen zum Umweltschutz einheitlich oder zumindest vergleichbar sein. Schwerpunkte des Umweltschutzes in der EU sind Gewässerschutz, Luftreinhaltung, Abfallentsorgung, Lärmschutz und Schutz der biologischen Vielfalt. Artikel 174 des EG-Vertrags (seit 1. 12. 2009 Artikel 191 Vertrag

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Literatur

I. PuféNachhaltigkeit  (32017)
N. Klein: Die Entscheidung. Kapitalismus vs Klima  (aus dem Englischen, 2015)
H. J. Schellnhuber: Selbstverbrennung. Die fatale Dreiecksbeziehung
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Quellenangabe
Brockhaus, Umweltschutz. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/umweltschutz-20