Türkenkriege, die Kriege der europäischen christlichen Staaten gegen das in Südosteuropa eingedrungene und nach Westen ausgreifende islamische Osmanische Reich. In die Auseinandersetzungen waren neben Österreich, das sich im

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Türkisch-Venezianische Kriege

Venedig, als führende Seemacht im östlichen Mittelmeer im Interesse seines Handels in den Kreuzzügen meist nicht eindeutig als Vorkämpfer der Christenheit exponiert, versuchte der osmanischen Expansion erst einen Riegel vorzuschieben, als diese sich dem Adriatischen Meer zuwandte (Valona, ab 1414 osmanisch). Nach dem 1. Türkisch-Venezianischen Krieg (1423–30) gestand es den Osmanen 1432 Thessaloniki

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Türkenkriege der Habsburger und ihrer Verbündeten

Der Vorstoß Sultan Süleimans I., des Prächtigen, in Südosteuropa (Eroberung Belgrads 29. 8. 1521, Schlacht bei Mohács 29. 8. 1526) brachte das Osmanische Reich in unmittelbaren Kontakt zum habsburgischen Länderkomplex, da der spätere Kaiser Ferdinand I. die Nachfolge des bei Mohács gefallenen Königs Ludwig II. von Ungarn und Böhmen antrat. Das Bündnis zwischen Süleiman und dem von einer ungarischen Partei gegen Ferdinand zum König gewählten siebenbürgischen Fürsten Johann I. Zápolya stellte erstmals die den Habsburgern später noch oft gefährliche Verbindung von innerer

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Russisch-Türkische Kriege

1686–1700 beteiligte sich Russland als Verbündeter der Heiligen Liga von 1684 am Türkenkrieg und führte unter Fürst W. W. Golizyn 1687 und 1689 wenig erfolgreiche Feldzüge gegen die Krimtataren. – Der Türkenkrieg Russlands 1710–11 (Pruthfeldzug Peters I., des Großen) endete mit der Kapitulation der russischen Armee am Pruth und der

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Quellenangabe
Brockhaus, Türkenkriege. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/turkenkriege