Telekommunikation, frühere Bezeichnung Fernmeldewesen, Nachrichtenwesen, Sammelbegriff für alle Formen der Nachrichtenübertragung

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Begriffsentstehung und -abgrenzung

Die aus dem Französischen stammende Bezeichnung wurde 1904 als Oberbegriff für die bis dahin getrennt behandelten Gebiete der Telegrafie und Telefonie

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Telekommunikation, Wirtschaft und Gesellschaft

Kaum ein Bereich hat sich in den vergangenen Jahren so drastisch verändert wie die Telekommunikation. So entwickelte sich das Mobiltelefon innerhalb weniger Jahre vom Statussymbol Wohlhabender zum selbstverständlichen Gebrauchsgegenstand für

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Technische Aspekte

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Telekommunikationsnetze

Als Telekommunikationsnetze bezeichnet man die Gesamtheit aller Übertragungs- und Vermittlungseinrichtungen sowie der Netzabschlüsse. Die bekanntesten und am weitesten ausgebauten Netze sind das analoge Telefonnetz, das seit 1989 angebotene digitale integrierte Sprach- und Datennetz (ISDN

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Telekommunikationsdienste

Telekommunikationsdienste sind Übertragungs- und gegebenenfalls Vermittlungsleistungen mit definierten technischen Eigenschaften und

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Endgeräte

Endgeräte (englisch terminals) oder Teilnehmereinrichtungen (englisch customer premises) sind nach den Rechtsvorschriften der EU direkt oder indirekt an den Netzabschluss eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes angeschlossene Geräte zum Senden, Verarbeiten

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Organisatorische und ordnungspolitische Aspekte

Während in der Einführungszeit des Telegrafen- und v. a. des Fernsprechnetzes im 19. Jahrhundert in den einzelnen Ländern noch unterschiedliche Organisationsformen entstanden, kam es zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast weltweit (wichtigste Ausnahme: USA) zu einem einheitlichen institutionellen Rahmen, der bis in die 1980er-Jahre weitgehend unverändert blieb. Telegrafie und Telefonie wurden in einem staatlichen Monopol betrieben, das meist den schon mit dem Monopol für die Briefbeförderung ausgestatteten Postverwaltungen übertragen wurde. So entstand ein Post- und Fernmeldewesen, für das international die u. a. in der

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Datenschutz, Verbraucherschutz, Urheberrecht

Der Forderung nach einer umfassenden Wahrung des Datenschutzes wurde auf nationaler Ebene durch die am 1. 7. 1991 in Kraft getretene TELEKOM-Datenschutzverordnung (TDSV) sowie die am 29. 12. 1991 in Kraft getretene Teledienstunternehmens-Datenschutzverordnung (UDSV) Rechnung getragen. Im Zuge der Umsetzung der Postreform II wurden beide Verordnungen zusammengefasst und unter der Bezeichnung Telekommunikationsdienstunternehmen-Datenschutzverordnung am 12. 7. 1996 in Kraft gesetzt. Diese Datenschutzvorkehrungen sind in überarbeiteter Form in das TKG vom 22. 6. 2004 übernommen worden. – Auf Ebene der EG wurde am 24. 10. 1995 die Richtlinie

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Werke

Weiterführende Literatur:

N. Klußmann: Lexikon der Kommunikations- u. Informationstechnik. Telekommunikation, Internet, Mobilfunk, Multimedia, Computer, E-Business (32001);
Handbuch für
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Quellenangabe
Brockhaus, Telekommunikation. http://brockhaus.de/ecs/enzy/article/telekommunikation