Targetzellen
Targetzellen [ˈtɑːgɪt-],
im engeren Sinn abnorm veränderte rote Blutkörperchen mit unregelmäßiger Hämoglobinverteilung (Anhäufung im Zentrum und in den Randbereichen) und veränderten osmotischen Eigenschaften als Symptom v. a. bei hämolytischer Anämie (z. B. Thalassämie) und Eisenmangelanämie; im weiteren Sinn Zellen, die einen Angriffspunkt z. B. für Viren, Immunzellen oder einen therapeutischen Eingriff bieten.
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